Begriffe

  • Waldfee
  • Esoterik
  • Lexikon
  • Esoterische Begriffe Lexikon - kostenloses Nachschlagewerk der okkulten und magischen Wörter

Anzeige

Wörterbuch der Begriffe

Das Lexikon der Begriffe und Wörter aus der Esoterik

Was bedeutet das Wort eigentlich? Welche Erklärung verbirgt sich dahinter? Das esoterische Nachschlagewerk.
In diesem Bereich sind seltene und häufige Begriffe definiert, die oft im Zusammenhang mit Esoterik, Okkultismus und Parapsychologie verwendet werden.


A

Aberglaube

Ursprünglich aus dem kirchlichen stammendend, abwertende Bezeichnung für:

von der christlichen Glaubenslehre abweichende Glaubensinhalte und- formen; religionswissenschaftlich,- derGlaube an die Wirkung magischer , naturgesetzlich unerklärlicher Kräfte sowie die damit verbundenen Praktiken ( z.B. Wahrsagen, Beschwören, Zauberbräuche), in den Formen von Volksfrömmigkeit auch in den Weltreligionen.

Aberglaube entsteht durch bestimmte Begebenheiten und Sprichwörter. Zum Beispiel wird die Sichtung einer schwarzen Katze aus einer bestimmten Richtung mit folgendem Spruch gedeutet.

Kommt die Katze von Links - gelingts (bedeutet: etwas Gutes kommt auf einen zu)
Kommt die Katze von Rechts - wirds schlecht (bedeutet: Vorsicht vor unangenehmen Ereignissen)

Abraxas

Abraxas ist ein altes, magisches Zauberwort, das sich aus den Anfangsbuchstaben hebräischer Gottesnamen zusammensetzt. Es soll bei der Lösung/ Überwindung von Problemen aller Art helfen. Das Wort besitzt magischen Zahlenwert-, zum einen durch die Siebenzahl seiner Buchstaben, zum anderen dadurch, daß die Buchstaben dieses Wortes in der Summe genau die Anzahl der Tage eines Jahres ergeben. ( 365 aus a= 1, b=2,r=100,a=1,x=60,a=1,s=200).

Abraxas der Allmächtige, der Herr und Sieger über die Zeit, wurde meist durch eine Figur mit dem Kopf eines Hahnes, dem Körper eines Mannes und den Beinen in Schlangengestalt dargestellt In den Händen hält er oft eine Peitsche und ein Schild, um böse Geister zu vertreiben und als Zeichen seiner Macht. Das Zauberwort Abraxas wurde zumeist von Gnostikern zu magischen Zwecken benutzt.

Adept

Adepte stammt vom lateinischen „adeptus- der erlangt hat“ ab und beschreibt einen Meister der Magie, welcher den Weg der Einweihung gegangen ist und nun über magisches Wissen und Kräfte verfügt. In der Theosophie ist es die Bezeichnung für den Meister der Weisheit, welcher ein seelisch Vollkommener, spiritueller Übermensch ist.

Aeromantie

Aeromantie ist das Wahrsagen durch die Luft. Diese Art des Deutens der Zeichen, durch das Element Luft hervorgerufen, wurde von den Babyloniern, Ägyptern, Etruskern, Persern und später auch von den Römern und Griechen praktiziert. Sie beruhte auf die Beobachtung von Himmelsphänomenen und schloß den Wind, die Windrichtung, Wolkenformationen am Himmel, Regenbögen und Stürme mit Blitz und Donner ein.

Siehe auch:
Orakel »Aeromantie und Hydromantie.

Akasha Chronik

Ursprünglich aus dem Sanskrit stammender Begriff, welcher sowohl in der Theosophie als auch in der Esoterik übernommen wurde. Die Akasha Chronik gilt als das astrale Gedächtnis des Universums. In ihr wird sowohl jedes Einzelschicksal, als auch der komplette Verlauf der Weltgeschichte gespeichert. Drüber hinaus können dort auch die Aufgaben, welche man in diesem Leben zu „erledigen“ hat erkannt werden. Dieses „astrale Gedächtnis“ sollen medial veranlagten Menschen „lesen“ können.

Siehe auch: Esoterik & Mystik »Akasha Chronik

Alchemie

(Alchimie, Alchymie) Abgeleitet von arab.: al-kimiya; der zweite Bestandteil geht auf die ägyptische Wurzel kmm = "schwarz" zurück. Alchemie bedeutet also "schwarze Kunst".

Sie ist ein Entwicklungsabschnitt der chemischen Wissenschaften, insbesondere im Mittelalter (Spätantike bis 17. Jh.). Sie hatte zum Ziel, die Materie zu "veredeln", d.h. aus einem unvollkommenen in einen vollkommenen Zustand zu bringen. Aus Urmaterie sollte durch ein formendes Prinzip eine bestimmte Materie werden. Vom 17. bis Ende des 18. Jh. war sie fast ausschließlich darauf aus Gold aus unedlen Stoffen zu gewinnen.

Siehe auch:
Esoterik & Mystik »Alchemie

Alpha-Zustand

Der Wachzustand des Gehirns ist der so genannte Betazustand, charakterisiert durch Betawellen (Frequenz zwischen 13 und 30 Hz). Alphawellen treten im Zustand tiefer Entspannung auf (Frequenz zwischen 8 und 12 Hz). Dieser Zustand ist vergleichbar mit dem umgangssprachlich verwendeten Begriff "Dösen" und kann auch z. B. durch Autogenes Training erreicht werden. Noch langsamer sind Delta- und Thetawellen, diese Zustände werden jedoch nur in sehr tiefer Trance erreicht.

Alraune

Die Alraune oder auch der Alraun sind der Wurzelstock des hochgiftigen Nachtschattengewächs MANDRAGORA.

Die Alraune hat oft menschenänliche Gestalt und gilt schon seit altersher als Zauberpflanze (der Hexen und Heiler). Auch als Liebes und Glücksbringer werden ihre Kräfte genutzt.

Apokalyptik

Die Apokalyptik ist das prophetische Offenbarungs-Schriftentum, welche in allen Religionen vorkommt. - Die Frömmigkeit von der Erwartung eines WELTENDES und Weltgerichts mitbestimmt ist. Die Weissagungen sind meist in dunkler, doppeldeutiger Sprache gegeben.

Aromatherapie

Ätherische Öle können verschieden angewendet werden. Äußerlich, in der Aromalampe, als Inhalation, als Badezusatz, zur Massage, oder innerlich, in ähnlicher Art wie Tee getrunken (Achtung, nicht alle ätherischen Öle sind für eine innere Anwendung geeignet!). Es handelt sich dabei immer nur um einige Tropfen eines ätherischen Öls.

Astrologie

Die Astrologie wird manchmal auch Kosmobiologie genannt, ist die Lehre von den Einflüssen der Gestirne am Himmel auf die Menschen oder auf Dinge/Objekte/Projekte, die sich durch den Zeitpunkt und Ort der Geburt oder der Entstehung ergeben.

Aura

Die Aura ist die Energieaureole um jedwedes Ding. "ALLES SCHWINGT UND ALLES STRAHLT!" Der Atomkern beweist dies ganz deutlich. Leider kann die Aura nur von sehr sensitiven und medialen Menschen gefühlt oder gesehen werden. Nur mit der Kirlianfotografie (einer Hochfrequenzfotografie) kann die Aura sichtbar gemacht werden.

B

Bioenergie

Die Bioenergie ist eine natürliche - biologische - geistige - spirituelle, allem Leben innewohnende Energie! Jeder Mensch hat Bioenergie, der eine mehr, der andere weniger. Diese Energie kann auch abfließen oder blockiert sein. Menschen mit sehr viel gesunder Bioenergie können diese an andere Menschen abgeben (Metaphysiker, Schamanen, Magier etc.). Es gibt für die Bioenergie auch noch verschiedene andere Namen, z.B. Ch'i, Lebenskraft, Ki, Od, Orgon, vis vitalis etc.

C

Chakra

Mit Chakra, aus dem Sanskrit für Rad, Diskus, Kreis, werden im Hinduismus, insbesondere im Tantrismus und in einigen esoterischen Lehren die postulierten Verbindungsstellen zwischen dem Körper und dem Astralleib des Menschen bezeichnet. Alte indische und tibetische Texte sprechen von 72'000 bis 350'000 solcher Energiezentren.

Sieben der Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und sollen sich entlang der Wirbelsäule bzw. senkrechten Mittelachse des Körpers befinden. Diese Verbindungsstellen stellt man sich als trichterförmig mehrere Zentimeter über die Körperoberfläche hinausragend vor. Ihre Drehrichtung wechselt auf jeder Stufe und ist bei Frau und Mann jeweils entgegengesetzt. Sie sollen durch die Sushumna, den Kanal(Nadi) für die Kundalini Kraft verbunden sein.

Chiromantie

Chiromantie oder Chiromantik ist die Kunst des Handlesens.

Die Chiromantik versucht aus bestimmten Formungen oder sonstigen Eigenschaften der Hände Rückschlüsse auf den Charakter oder Vorhersagen für die persönliche Zukunft zu ziehen. Vor allem erwartet man dadurch Aufschluss über Wesensmerkmale und das Schicksal eines Menschen. Es werden nicht nur die so genannten Lebenslinien bewertet, sondern auch Größe, Form der Hand, Textur der Haut, etc.

D

Deva

Deva (Gott)
deva ( aus dem Sanskrit):
(1) "adj.": göttlich, himmlisch, leuchtend, dem Licht zugewandt ;
(2) "nom.": gottgeweihter Mensch oder göttliche Wesenheit der höheren Dimensionen, Halbgott; Gegenspieler der Asuras
Deva ist eine indische Bezeichnung für die "gottdienenden" Götter, die sich auf höheren Ebenen als die Menschen befinden, sie sind in der christlichen Lehre mit Engel oder Engelhierarchie vergleichbar. In der islamischen Welt als "Tschinns" geläufig.

E

Elemente-Harmoniesierung

Aus metaphysischer Sicht besteht das Sein der Menschen aus verschiedenen Grundprinzipien: weiblich/männlich, also YIN/YANG, und aus den so genannten. "Elementen": Wasser, Erde, Feuer, Luft und Äther. Bei Problemen und Krankheiten kann mit Sicherheit angenommen werden, dass eine Unausgewogenheit in den Elementen und im Energiekörper vorherrscht. Man muss nun mit verschiedenen speziellen Übungen die Harmonie der Elemente und der Energie wieder herstellen.

Esoterik

Ein Überbegriff für verschiedene alternative - grenzwissenschaftliche - okkulte Wissensgebiete. Genau genommen heißt Esoterik Geheimwissen, oder: Nur einem kleinen Kreis zugängliches Wissen. Im Gegensatz dazu Exoterik, das der Öffentlichkeit zugängliche, offizielle Wissen oder die vorherrschende Lehrmeinung. Der Bogen der Esoterik reicht von Astrologie über Magie und Reinkarnation bis Yoga und Zen.

F

Fernwahrnehmung

Dieser Begriff ist eine ungenaue deutsche Übersetzung und stammt vom engl. Remote viewing (Fernsehen). Er beschreibt eine experimentelle Vorgangsweise für qualitative ASW-Untersuchungen (AusserSinnlicheWahrnehmung), welche von den amerikanischen Physikern Russell Targ und Harold Puthoff Ende der 70er Jahre entwickelt wurde.
Hier ein kurzer Einblick in die Vorgehensweise eines solchen Versuchs:

Bei diesem Versuch zur Fernwahrnehmung beschreibt eine Person jenen Ort, an dem eine zweite Versuchsperson sich zur selben Zeit aufhält und der- da durch das Los gewählt - niemandem, auch nicht den Versuchsleitern, bekannt ist.

Eine wichtige Rolle fällt hierbei dem Versuchsleiter zu, der als Interviewer der Versuchsperson (viewer) dient. Dieser versucht nun durch geschicktes Hinterfragen die Versuchsperson dazu zu bringen, noch undeutliche Eindrücke zu präzisieren.

Die besten Ergebnisse wurden erzielt, wenn die Versuchsperson, die spontan auftauchenden Bilder und Eindrücke so beschreibt, wie sie sich ihr darbieten, ohne zu versuchen, sie mit ihren Erinnerungen zu vermischen oder durch jedwede Assoziationen zu verfälschen ( Mentales Rauschen ). Diese Fernwahrnehmung-Experimente waren alle so erfolgreich, daß sie zahlreiche Versuche zu angewandten Psi-Fähigkeiten und deren Möglichkeiten nach sich zogen.

Freimaurer

Die Freimaurer sind ein geheimer, heute über die gesamte Erde bestehender Geheimbund für Männer. Das Wort stammt aus den wandernden Meistern, die sich in Bauhütten organisierten und ihre geheime Überlieferung weitergaben. Die Symbole der Freimaurer sind religiös, haben mit dem Bauen von Tempeln zu tun und mit Architektur. Die Freimaurer beschäftigen sich wie die Rosenkreuzer mit dem Geheimnis des Lichts.

G

Geister

Geistige Wesenheiten, es gibt verschiedene Ansichten darüber, was Geister sind. Es gibt verschiedene geistige Ebenen und diese sind von unterschiedlichen Wesenheiten "bevölkert", wie z.B. Elementarwesen: Gnome/Zwerge = Erdwesen, Nixen/Undinen = Wasserwesen, Salamander = Feuerwesen und Sylphen = Luftwesen.

Die Seele des verstorbenen Menschen steigt normalerweise auf in das Zwischenreich, auch BARDO genannt. Es kann aber vorkommen, dass Seelen sehr an der Materie oder an Menschen hängen und zunächst nicht loslassen und daher noch in ihrem Haus herumspuken. Höhere geistige Wesenheiten (die nie Mensch waren) haben Namen wie Genien, Seraphine, Engel, Schutzgeister, Demiurgen, Dämonen etc.

Geistheiler

Unter Geistheiler versteht man eine geistige Hilfe zur Selbstheilung mit Worten = Suggestionen, Gebeten und mit Energieübertragung, die von berufenen Shamanen oder medialen Menschen ausgeübt wird.

Geistheilung ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl höchst unterschiedlicher alternativmedizinischer, esoterischer, religiöser oder magischer Behandlungsmethoden, die sich nicht in die wissenschaftliche Medizin oder die klassische Psychotherapie einordnen lassen.

Geomantie

In erster Linie ist mit Geomantie das chinesische "Feng-Shui" gemeint. Feng-Shui ist die Lehre, wie ein Haus, eine Wohnung oder ein Geschäft aufgestellt - eingerichtet werden muss, um das Ch'i richtig fließen zu lassen, damit im Haus/Wohnung/Geschäft Gesundheit, Wohlstand und Glück herrschen. Erst in zweiter Linie sind die Dinge wie Erdstrahlen, Wasseradern, und andere Begriffe, wie sie unter Geopathie und Radiästhesie beschrieben sind, gemeint. Die Qualität des Platzes wird in der Geomantie erkundet.

Geopathie

Dies ist die Lehre von krankmachenden Plätzen, den so genannten "Erdstrahlen". Es handelt sich bei den mit der Rute (Wünschelrute) oder mit dem Pendel festzustellenden Strahlen (Wirkkräfte) entweder um unterirdische Wasseradern, Erzadern oder um Magnetfeldanomalien. Das Aufspüren dieser Energien nennt man Muten, der Mensch, der mutet, ist ein Radiästhet. Die "Erdstrahlen" sind nicht die einzigen Strahlen, welche die Gesundheit schädigen. Jedes Magnetfeld beeinflusst Mensch und Tier. Zu beachten sind Hochspannungsleitungen, starke Magneten (Lautsprecher), Umspannwerke, Funktürme, Mikrowellenherde, Handys...

 

Götter

Verschiedene Kulturen hatten verschiedene Götter, aus metaphysischer Sicht existieren diese Götter alle - zumindest als morphogenetische Felder und Archetypen. Auch dann, wenn zur Zeit keine Menschen mehr zu ihnen beten!

Z. B. Abraxas, Aradia, Hermes Trismegistos/Thoth, die Große Göttin und der gehörnte Gott (Pan) sind Götter, die mit der Magie und dem Hexenkult in Verbindung stehen. Viele große Religionen haben mit Schwert und Feuer andere Götter in den Köpfen der Menschen und in der Materie auszurotten versucht.

Für die Religionen sind schon mehr Menschen gestorben als bei allen Naturkatastrophen auf der Erde seit Anbeginn der Menschheit!

Siehe auch Abraxas

H

Heilmagnetismus

Manchmal auch tierisch-animalischer Magnetismus genannt. Er wurde vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer (1734 - 1815) geprägt. Er heilte mit dem Magnetismus, indem er in einiger Entfernung (ca. 5 - 15 cm) über dem Körper entlang strich, er nannte dies "Passes". Man kann sagen, er führte Energie zu, wenn er die Passes langsam und in Richtung Kopf machte, wenn er die Striche/Passes jedoch schnell und vom Körper weg machte, so leitete/führte er Energie ab.

Siehe auch:

Hexensalbe

Unter Hexensalbe oder Flugsalbe verstand man zur Zeit der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen eine Salbe mit der sich die Hexen einrieben, um zum Hexensabbat zu fliegen. Die tatsächliche Existenz einer solchen und zu diesem Zweck angewandten Salbe war bereits im 16. Jahrhundert umstritten und auch neuere Forschungen konnten bisher keine klaren Beweise für ihre Existenz oder angebliche Wirksamkeit erbringen.

Homöopathie

Homöopathie ist ein alternatives, naturheilkundliches Verfahren zur Heilung von Krankheiten. Die wichtigsten Kriterien der Homöopathie sind: Es soll der GESAMTE Mensch behandelt werden (ganzheitlich, typspezifisch) und nicht nur ein Symptom, weiters gilt der Grundsatz "GLEICHES HEILT GLEICHES." Wenn eine Substanz im Menschen eine bestimmte Reaktion hervorruft, z.B. Fieber/Hitze, so kann das gleiche Mittel in verdünnter und POTENZIERTER Form ein Heilmittel gegen Krankheiten sein, die Hitze/Fieber auslösen.

Es ist sehr wichtig, das Wort POTENZIEREN richtig zu verstehen: das SCHÜTTELN oder VERREIBEN dynamisiert mit jedem Durchgang den Wirkstoff noch mehr. D Ø bezeichnet die URSUBSTANZ, welche noch keine homöopathische Arznei ist, sondern nur ein Naturheilmittel mit der Bezeichnung "PHYTOTHERAPIE", erst das Hochpotenzieren macht die Homöopathie aus.

Hypnose

Es gibt verschiedene Arten der Hypnose, die medizinische, die Show- und die metaphysische Hypnose. Die metaphysische Hypnose arbeitet mit Worten, Bildern, Gedanken und Energien, sowohl bei der Trance/Hypnoseeinleitung als auch bei der Aufdeckung oder bei der positiven Neuprogrammierung.

Mit der Hypnose kann man aufdeckend, das heißt bewusst machend arbeiten (allerdings nur, wenn die Trance tief genug ist und dies auch gewünscht wird), oder mit Suggestionen (s.h. Autosuggestionen) und posthypnotischen Aufträgen neue positive Ziele und Verhaltensweisen einprogrammieren.

 

I

Inkarnation

Mit Inkarnation ist die Zeit, die eine Seele in Verbindung mit einem bestimmten Körper zubringt gemeint. Der Volksmund nennt das "Leben". Inkarnation kann aber auch den Vorgang der Verbindung von Körper und Seele bezeichnen. Auch das Verb "inkarnieren" ist unter Esoterikern verbreitet.

J

Jenseits

Mit dem Begriff Jenseits bezeichnet die Sprache den anderen Bereich, den Bereich des "Übernatürlichen". Dieser Bereich, der sich einerseits einem unmittelbaren Zugang sinnlicher Rezeption wie andererseits einem unmittelbaren Zugriff durch aktive Einflussnahme entzieht, begleitet gleichwohl die Geschichte der menschlichen Kultur als ihr Geheimnis.

K

Kabbala

Die Kabbala ist die mystische Tradition im Judentum.
Die Bezeichnung Kabbala geht auf den hebräischen "q-b-l" zurück und bedeutet "Überlieferung, Übernahme, Weiterleitung". Die Wurzeln der Kabbala finden sich in der Tora, der Heiligen Schrift des Judentums. In jahrhundertelanger mündlicher Weitergabe wurden daneben verschiedene weitere Einflüsse aufgenommen, darunter gnostische, neuplatonische und christliche Elemente.

Siehe auch:
Esoterik & Mystik »Kabbala

Kaffeedomantie

Als Kaffeedomantie bezeichnet man die Deutung des Kaffeesatzes. Bei dieser Kunst des Wahrsagens, wird entweder der gebildeförmige Film auf dem heißen Kaffee oder der gesammelte Kaffeesatz innerhalb der Tasse, je nach entstandener Form gedeutet.

Siehe auch:
Orakel » Kaffeedomantie

Karma

Das Karma erkennen und auflösen! Dazu gibt es verschiedene Auslegungen. Nach dem allgemeinen Verständnis ist Karma das, was die Seele an Schicksal bzw. Aufgaben aus vergangenen Leben mitbringt. Man könnte sagen, die Summe der Erfahrungen und das zur Vervollkommnung Notwendige ergibt das Karma. Der Entwicklungsstand der Seele vor der Wiedergeburt erfordert, um sich höher entwickeln zu können, bestimmte Aufgaben und Lebensbedingungen. Durch das Überwinden (Meistern) von Problemen reift die Seele.

Kartomantie

Kartomantie ist das Wahrsagen mit Hilfe von Karten. Hierbei ist nicht nur das Tarot Deck gemeint, sondern auch Arten von Spielkarten. Dieser Methode des Wahrsagens wird häufig ein hohes Alter nachgesagt. Aus Überlieferungen weiß man, daß es aus Ägypten kommende Zigeuner bereits praktiziert haben. Trotz allem ist aber der wirkliche Ursprung des Kartenlegens nicht eindeutig belegt.

Siehe auch:
Kartenlegen - Kartendecks

Kristallomantie

Die Kristallomantie ist das Deuten und Wahrsagen mit Hilfe einer Kristallkugel. Diese Technik kann aber auch mit einer Glasschüssel voller Wasser vollzogen werden.

Siehe auch:
Orakel » Kristallomantie

Kundalini

Kundalini (aus dem Sanskrit: Schlange, Schlangenkraft) ist eine in tantrischen Schriften beschriebene spirituelle und sexuelle Kraft im Menschen.

Die Kundalini liegt nach tantrischer Vorstellung aufgerollt am unteren Ende der menschlichen Wirbelsäule und kann durch Yoga - Stellungen (Asanas) und sexualmagische Praktiken verstärkt und wachgerufen werden. Dann steigt sie die Wirbelsäule empor und passiert dabei die 7 als Chakren bezeichneten Energiezentren des Körpers. Die Symbolik stellt diesen Vorgang als Schlange dar, die sich um die Wirbelsäule windet und sich langsam über den Scheitel des menschlichen Kopfes erhebt (ähnlich der Symbolik des Aeskulapstabes). Kundalini wird hierbei mit Erkenntnisgewinn, Vereinigung mit dem Göttlichen, mit fundamentaler Urenergie und mit Erleuchtung in Verbindung gebracht.

Das Konzept ähnelt ein wenig dem chinesischen Chi (Ki) und entfernt auch der Orgon-Kraft, wie sie Wilhelm Reich beschrieb.

L

Lebensbaum

Der Lebensbaum ist das zentrale Diagramm der Kabbala, in dem die zehn Grundkräfte ("Sephiroth", Einzahl: "Sephira") der Schöpfung und ihre Beziehung zueinander dargestellt werden. Obwohl mit jedem Sephira eine umfangreiche, geradezu barocke Symbolik verbunden ist, sind die Prinzipien, nach denen der Lebensbaum aufgebaut ist, doch sehr abstrakt.
(Lit.: Dion Fortune: Die mystische Kabbala. Freiburg 1990.Quelle: Rainer Kakuska, "Der Esoterik-Leitfaden" Heyne Verlag )

Siehe auch:
Esoterik & Mystik »Kabbala

 

M

Magie

Magie heißt wahrnehmen und beeinflussen durch metaphysisches Wissen und Fähigkeiten. Ob dieses Wirken auf Mensch oder Dinge positiv - konstruktiv oder destruktiv - negativ ist, entscheidet nur der Charakter von Hexe oder Magier!

Medialität

Sensitiv oder medial zu sein, bedeutet, empfänglich zu sein für sehr subtile Reize - eben metaphysische Kräfte/Energien wahrnehmen zu können. Unter einem MEDIUM versteht man einen Menschen, der mit Geistwesen kommuniziert (man nennt dies auch Channeling). Es gibt allerdings mehr Menschen, die denken sie seien ein Medium, als tatsächliche Medien. Das liegt daran, dass man sich leicht täuschen kann. Es sind dann eigene Schichten des Unbewussten, die einem vorgaukeln, ein (meist bedeutender) Geist zu sein, ähnlich der Idee mancher Menschen, sie wären in einem vergangenem Leben Kleopatra, Ramses oder Napoleon gewesen. Es ist nun einmal verführerisch, zu denken, man wäre einmal sehr bedeutend gewesen!

Metaphysik

Metaphysik ist die Lehre von zur Zeit noch außerphysikalischen Kräften und Wirkungen von "spirituellen - magischen - parapsychischen Kräften"! Ursprünglich auch die Lehre von der Ursache allen Seins.

N

Nigromantie

Nigromantie ist eine mittelalterliche Bezeichnung für magische Beschwörungs- und Weissagungsstechniken (Mantik), die von der christlichen Glaubenslehre als superstitiös (abergläubisch) untersagt waren. Das Wort scheint aus einer Verschmelzung des alten griech.-lat. Begriffs der Nekromantie ("Totenbeschwörung") mit lat. niger "schwarz" entstanden (vgl. "Schwarze Magie").

Von der Existenz und Wirksamkeit solcher Techniken war man grundsätzlich überzeugt. Sie wurden im Wissenssystem des Mittelalters neben den artes liberales und den artes mechanicae als artes magicae (auch artes incertae, artes inhibitae) klassifiziert. Die Grenzen zwischen Naturwissenschaft und verdachterregender Magie waren dabei fließend. Vielen Gelehrten, die sich mit Mathematik, Astronomie, Ingenieurskunst, Alchemie, Medizin u.ä. beschäftigten, heftete ihre Umwelt das Etikett des Zauberers an (z. B. Gerbert von Reims). Sogar dem Dichter Vergil wurden seit dem 12. Jahrhundert technische Wunderwerke zugeschrieben, die ihn zum Nekromanten stempelten.
Im 14. Jh. behandelte der Arzt Johannes Hartlieb in seinem »Buch aller verbotenen Künste« (1455/56) die nigramancia als eine von sieben mantischen Künsten.

Totenbeschwörung oder Nekromantie bezeichnet jede Art von Zauber, dessen Ziel es ist, Kontakt zu Toten aufzunehmen, oder Tote physisch wiederzubeleben und so zu Untoten, hier je nach Grad der Verwesung von Zombies bis zu animierten Skeletten, zu machen. Diese sind keinesfalls mit Wiedergängern zu verwechseln deren Auferstehung nichts mit Nekromantie zu tun hat. Der ausführende Zauberer oder die ausführende Hexe werden Nekromanten genannt.

Im allgemeinen wird die Nekromantie, insbesondere die Animation von Toten, zur Schwarzen Magie gezählt und gilt somit als moralisch zumindest zweifelhaft.

Totenbeschwörungen sind auch essentieller Teil der Yoruba-Religionen (z.B. des »Voodoo), sowie des Spiritismus und des Okkultismus. Totenbeschwörungen können auch Teil von Krisenkulten sein, wenn von den erweckten Toten die Lösung des Problems erwartet wird.

Nirvana

Satori ist Japanisch und bedeutet auf Deutsch wörtlich verstehen und meint das Erlebnis der Erleuchtung im Zen-Buddhismus.
Satori ist die plötzliche Erkenntnis vom universellen Wesen des Daseins. Es ist ein Schlüsselkonzept des Zen-Buddhismus und kann nur in der persönlichen Erfahrung verstanden werden. Satori steht im Gegensatz zum Nirvana, denn es ist kein andauernder sondern nur ein vorübergehender Zustand.

D. Suzuki beschreibt zwei Wege zum Satori: Die Versenkung in Meditation, wobei nach und nach der Geist von störenden Gedanken befreit wird, oder die Herbeiführung einer großen geistigen Krise durch die Beschäftigung mit pardoxen Lehrsätzen (Koans), aus der sich der Geist mit einem Sprung im Satori befreit.
Satori selbst wird erlebt als Auflösung oder zumindest Befreiung vom Ich, von der Zeit und von der Bindung an Geburt und Tod. Die Satori Erfahrung ist damit sowohl konkret als auch metaphysisch.

Siehe auch:
Nirvana

 

Nirwana

Mit Nirwana ist der Austritt aus dem Kreislauf der Wiedergeburten im Buddhismus gemeint.

Nirvâna (Sanskrit); Nibbâna (Pali) ist die Bezeichnung für das buddhistische Heilsziel. Das Wort bedeutet »Erlöschen« (wörtlich "Ver-wehen") und meint das Auslöschen aller an das Dasein bindenden Faktoren (Ich-Sucht, Gier, Anhaften usw.) - Verwandte Begriffe im Buddhismus sind "Leerheit"(Skrt: Shunyata) sowie "Soheit"  (Tathata).

O

Okkultismus

Okkultismus (v. lat.: occultus = verborgen, geheim) ist ein Sammelbegriff für die Beschäftigung mit und den Glauben an Theorien, Praktiken und Rituale, die sich auf die Existenz und Wirkung transzendenter Kräfte beziehen. In der westlichen Kultur bezeichnet der Begriff Okkultismus die Beschäftigung mit Geheimwissen oder verborgenem Wissen und ist der traditionelle Ausdruck für den Sammelbegriff der heutigen Esoterik.

Das Praktizieren von Okkultismus geht oft einher mit einer erwachenden Spiritualität und dem daraus resultierenden Interesse an esoterischem Wissen. Von der heutigen Naturwissenschaft werden die behaupteten Wirkungsweisen zumeist als Illusion bezeichnet oder ins Reich der Autosuggestion und der Psychologie verwiesen.

Orakel

Ein Orakel (lat.) ist eine göttliche Offenbarung, die in Form eines Zeichens (oder per Direkteingabe durch ein Medium) Aufschluss über die Zukunft geben soll.

Natürlich müssen alle Orakel interpretiert werden und bekanntlich ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Abhängig sind sie also von der Person, die das Orakel, die göttliche Offenbarung lesen kann als auch von der Person, die die Antwort annimmt und interpretiert. Gelegentlich wird auch diese Person als Orakel bezeichnet.
Das Orakel unterscheidet sich von der Hellseherei dadurch, dass das Orakel Offenbarungen eines Gottes übermittelt, während der Hellseher durch seine eigene hellseherische Begabung die Information erlangt. Das Orakel unterscheidet sich von der Prophetie dadurch, dass das Orakel Fragen beantwortet, während dem Propheten die göttliche Offenbarung ungefragt zuteil wird.

Orakel erfüllten früher die Funktion, die heute Zukunftsforscher erfüllen: Indem sie die Zukunft vorhersagten, gaben sie den Entscheidungsträgern Mittel in die Hand, ihre Entscheidungen anhand dieser Vorhersagen zu rechtfertigen. Bereits im antiken Griechenland gab es Orakel, von denen das von Delphi das bekannteste ist. Weitere bedeutende antike Orakelstätten waren Ephyra, Olympia, Dodona, Klaros, Didyma und das Ammonium in der Oase Siwa. Sie verloren seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. an Bedeutung. Im weiteren Sinne ist auch die Sibylle von Cumae zu den Orakeln zu rechnen.

Im Staatskult der Römer versuchten die Pontifices und Flamines die Zukunft aus himmlischen Zeichen (Blitz u. Donner) oder dem Vogelflug zu ergründen. Die Haruspices erstellten Orakel, indem sie in den Eingeweiden der Opfertiere lasen. Letzteres ging auf etruskische Traditionen zurück

Siehe auch:
Orakel » Aeromantie
Esoterik & Mystik » Wahrsagen
Orakel

Orgon

Orgon ist der von Wilhelm Reich eingeführte Name für eine wissenschaftlich nicht nachgewiesene Energieform.

Aufbau eines Orgonakkumulators:

Ein Orgonakkumulator ist eine recht einfache Konstruktion, die laut Wilhelm Reich dazu dient, Orgonenergie zu konzentrieren. Im wesentlichen ist es ein Kasten, der außen aus einem nichtleitenden Material besteht und innen mit Metall ausgekleidet ist. Reich hatte in seinem Labor in Orgonon, Maine (USA) einen sehr großen Akkumulator ("Dunkelkammer") der von mehreren Personen betreten werden konnte und kein Licht hinein ließ, so daß die angeblichen Leuchterscheinungen des Orgons besser beobachtet werden konnten.
Starke orgonotische Systeme zögen schwachen die Energie ab (im Gegensatz zu elektrischen Systemen); so zöge der menschliche Körper ständig aus der Umgebung Orgonenergie ab. Allerdings habe jedes System eine Sättigungsgrenze, ab der es beginne, sich spontan zu entladen. Reich nennt den Vorgang von Auf- und Entladung den "Orgonmetabolismus" und vergleicht ihn funktional unter anderem mit der sexuellen Erregung und einem Gewitter.

Diesem Prinzip folgend, ziehe der Akkumulator aus der Umgebung Orgonenergie ab und konzentriere sie in seinem inneren und dem näheren Umkreis. Die Dunkelkammer hatte eine Reichweite von über 30 m.
Neben den einschichtigen sog. Akkumulatoren (Nicht-Leiter/Metall) verwendete Reich auch mehrschichtige Akkumulatoren (N-L/M/N-L/M etc.), wobei außen immer der Nicht-Leiter und innen die Metallauskleidung war.

Weiterführende Literatur:

  • Wilhelm Reich: Das ORANUR-Experiment, New York 1953 (Berichte über die Experimente in Orgone, 1951)
  • James DeMeo: Der Orgonakkumulator, Zweitausendeins 1995, ISBN 3861500671

Siehe auch:
Bioenergie

P

Parapsychologie

Die Parapsychologie untersucht Phänomene wie z.B.: Telepathie = Gedankenlesen, Präkognition = Vorauswissen, Hellsehen = Sehen von verborgenen Dingen, Spiritismus = Kommunikation mit Geistern, Telekinese = Bewegen von Dingen mit metaphysischen Energien.

Siehe auch:
» Parapsychologie

 

Pendel

Mit einem Pendel oder mit einer Wünschelrute können Wasseradern oder Energieströme aufgespürt werden. Man kann das Pendel vieles fragen, die Antworten kommen meist aus dem Unterbewusstsein. Das Pendel oder die Rute ist nur der Zeiger, der Mensch ist das Messinstrument. Vorsicht: Das Pendel kann natürlich auch willentlich bewegt werden.

 

Pyromantie

Pyromantie ist die Deutung des Feuers. Eine in der Antike gebräuchliche Form des Wahrsagens. Es gab viele Arten die Zeichen, hervorgerufen durch lodernde Flammen, zu deuten. Hierzu gehörte das Deuten des Rauchs, die Veränderung von Gegenständen, die ins Feuer geworfen wurden und die Deutung der Asche, die nach einem Opferfeuer übrig blieb. Es gab viele andere Deutungsarten, die in irgendeinem Zusammenhang mit Feuer standen.

Siehe auch:
Orakel »Pyromantie

Q

Qì (Chi)

Qì (Chi) wird in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) als generelle Lebensenergie oder Energie des Spirituellen angesehen, es ist ein Teil von allem, was existiert. Es ist in Japan als Ki und in Korea als Gi bekannt. Es nehmen, v.a. in Asien, verschiedene Religionen auf diese "metaphysische Energie" Bezug. "Qi" wird im deutschen als "Tschi" ausgesprochen. Die philosophischen Urprünge eines Stroms an Qi, der auch den Körper durchströmt, gehen auf sehr frühe chinesische Traditionen zurück. Somit überraschte etwa die Entdeckung von "Bazillen" als Krankheitserreger nicht, da sie phänomenologisch schon seit über 2000 Jahren bekannt waren, und leicht das Konzept des "Abwehr-Qi" mit dem Konzept der Immunabwehr erweitert werden konnte.

Die Begründung der chinesischen Medizin wird im Mythos Huángdì (deutsch: Gelber Kaiser) zugeschrieben. Er ist einer der Sānhuáng (deutsch: Drei Erhabene, fünf Kaiser). Seine Lebenszeit wird in die Zeit der Xia-Dynastie gelegt. In Anlehnung und in Berufung auf diesen Kulturheroen wurden zahlreiche Werke der Medizin mit seinem Namen geschmückt. So unter anderem das Huangdi-neijing, das in seinen ältesten Teilen bis in die Zeit der streitenden Reiche zurück geht.

Hergeleitet von der TCM wird angenommen, dass der menschliche Körper im Inneren Funktionskreise oder auch sog. "Elemente" aufweist, die mit einem Energiefluss an der Oberfläche korrespondieren. Man nennt diese Kanäle des Energieflusses "Leitbahnen" oder "Meridiane". Krankheit ist ein Produkt der Unterbrechung dieses Flusses. TCM versucht durch verschiedene Praxen physische Krankheiten mit einem Ausbalancieren des Qi-Flusses im Körper zu kurieren: Einige dieser Techniken enthalten Pflanzenmedizin, spezielle Diäten und Ernährungslehren sowie Akupunktur. Da ein sog. vorgeburtliches Qi nicht vermehrt werden kann, steht die TCM Hungerkuren sehr kritisch gegenüber. Sie sollten nicht im Alltag durchgeführt werden, sondern nur spirituellen Zwecken, etwa zur Meditation dienen.

In einigen Kampfkünsten wird die Benutzung von Qi trainiert und kann dort auch erfahren werden. Beispiele sind Aikido (das japanische Ki entspricht dem chinesischen Qi), Shaolin Kung-Fu, Taijiquan und Qigong. Auch die Lehren des Feng Shui benutzen als wesentliches Element den Fluss des Qi.

Qigong

Übungen mit (donggong) und ohne (jinggong) Bewegung und mentaler Vorstellung zur Harmonisierung des Qi-Potentials des Körpers. Den Namen "Qigong" benutzte zum erstenmal der bekannte Daoist Xu Xun aus der Jin-Zeit und er bezeichnet seitdem bestimmte Übungen in der Kampfkunst. In den Fünfzigerjahren wurde der Name QiGong von dem Arzt "Liu Guizhen", der in seiner Arbeit Techniken alter Tradition zur Förderung und Stabilisierung des Energiehaushaltes des Körpers und zur Behandlung von Krankheiten verwandte, für diese Gesundheitsübungen verwendet.

Qigong setzt sich zusammen aus den chinesischen Worten "Qi" und "Gong". "Qi" steht in der chinesischen Philosophie und Medizin sowohl für die bewegende als auch für die vitale Kraft des Körpers, aber auch der gesamten Welt. In der chinesischen Sprache hat es auch die Bedeutung von "Atem". Man betrachtet diesen Begriff besser phänomenologisch als nur rein substanziell. Er umfasst viele Ausprägungsformen und Wirkungsweisen. "Gong" als chinesischer Begriff bedeutet einerseits "Arbeit", aber auch "Fähigkeit" oder "Können". Somit kann man "Qigong" übersetzen als "stete Arbeit am Qi" oder auch als "Fähigkeit, Können, mit Qi umzugehen, es zu nutzen"

R

Radiästhesie

Radiästhesie (lat. radius, »Strahl«, griech. aisthanomai, »empfinden«) bedeutet Strahlenfühligkeit oder Strahlenempfindlichkeit. Geprägt wurde der Begriff 1930 durch den Geistlichen Abbe M. L. Bouly.
Die Radiästhesie ist eine seit dem 18. Jahrhundert bekannte Grenzwissenschaft, die sich mit der Untersuchung geopathogener Störzonen wie Wasseradern und Erdstrahlen mittels Wünschelruten und Pendeln beschäftigt. Physikalisch gesehen sind diese Wünschelruten ungedämpfte Resonanzkörper, deren Eigenfrequenz der Frequenz der Erdstrahlung entsprechen soll. Diese traditionellen Methoden werden heute durch elektromagnetische und radioaktive Messverfahren ergänzt, die es im 18. Jahrhundert selbstverständlich noch nicht gab.

Siehe auch:
Pendel
PSI-Wissenschaft » Radiästhesie

 

Rebirthing

Rebirthing ist eine von Leonard Orr entwickelte psychotherapeutische Methode. Rebirthing heisst sinngemäss: Neu-geboren-werden. Viele unserer Verhaltensmuster, Ängste, Gefühlsblockaden und Krankheiten lassen sich auf das Geburtstrauma zurückführen. Mit Hilfe von Atemtechniken, Körperarbeit, Meditation, spirituellen Reinigungstechniken und Affirmationen geht man noch einmal durch dieses Geburtstrauma hindurch, um zur natürlichen Lebensenergie zurückzufinden. Das Wiedererleben der eigenen Geburt ist ein Akt der Befreiung.

Rebirthing ist die Chance, noch einmal "geboren zu werden", diesmal auf sanfte Weise und in eine Welt, die einen mit Liebe als den annimmt, der man ist. Dies schafft die Grundlage für eine wesensgemässe Selbstverwirklichung.
Eine andere Therapie, die sich mit dem Geburtstrauma befasst, ist die "Urschrei-Therapie" von Arthur Janov. Der Urschrei ist der erste Schrei, den der Mensch nach seiner Geburt loslässt. Nach Janov ist er das erste Zeichen, sich von Schmerz zu befreien oder seinem Schmerz Ausdruck zu verleihen. Seine Therapie beschreibt er in seinem berühmt gewordenen Buch "Der Urschrei". Rebirthing ist heute eine der weitest verbreiteten Therapien überhaupt. Sie wird nur von erfahrenen Therapeuten durchgeführt, welche ein Rebirther-Zertifikat erworben haben.

Quelle:
David Harvey (Hrsg.) "Handbuch der Esoterik", Heyne Verlag

 

Reflexzonen

Die Reflexzonen im Körper wiederspiegeln alle Organe auf der Hautoberfläche. Bekannte Beispiele sind die Fuß-, Hand-, Ohren- und Augenzonen. Die Zonen können entweder diagnostisch (Irisdiagnose) oder therapeutisch (Reflexzonenmassage, Akupunktur und -pressur) eingesetzt werden.

Weiterführende Literatur:

  • Ferdinand Soder-Feichtenschlager und Maresi Weiglhofer: Fussreflexzonenmassage, Humbolt, ISBN 3-89994-866-1
  • Denise Whichello Brown: Hand Reflexzonen Massage, BellaVista, ISBN 3-89893-991-X
  • Dr. Franz Wagner: Reflexzonen Massage, GU, ISBN 3-7741-4262-3

 

Reiki

Reiki (jap. ) ist eine Technik der alternativen Medizin, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert von Mikao Usui in Japan entwickelt bzw. wieder entdeckt und bis in die heutige Zeit von Lehrer zu Schüler weitergegeben wird.
Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei (Kosmos/Universum) und ki (Energie/Lebensenergie). Andere geläufige Umschreibungen sind "Universale Lebensenergie" oder "Schöpferische/Heilende Kraft des Universums". Reiki ist vergleichbar mit der Energie, die z.B. in Indien Prana genannt wird oder in China Chi.

 

Reinkarnation

Der Begriff Reinkarnation (lateinisch Wiederfleischwerdung) bezeichnet die Idee, dass die menschliche Seele nach dem Tod (Exkarnation) auf dieser Erde oder anderen Existenzbereichen wieder als empfindendes Wesen geboren (inkarniert) wird. Dieses Konzept wird auch als Wiedergeburt, Seelenwanderung, Transmigration, oder Metempsychose bezeichnet. Die Außerkörperliche Erfahrung steht in engem Zusammenhang mit dem Begriff Reinkarnation.

Die Vorstellung eines neuen Lebens nach dem Tod ist (in Verbindung mit animistischen und/oder gnostischen Vorstellungen) in vielen Kulturen und religiösen Lehren verbreitet: im Griechenland der Antike, im römischen Kaiserkult, im Manichäismus und weiteren gnostischen Strömungen, in der jüdischen Kabbala, in der Mystik des Islam und in der modernen Esoterik. Eine systematische Reflexion erfuhr die Reinkarnationslehre vor allem aber in den östlichen Religionen Hinduismus, Jainismus und Buddhismus.

Siehe auch:
Inkarnation
Esoterik
Kabbala

Ritual

Ein Ritual ist eine kulturell gebundene menschliche Handlung, die durch geplante strukturierte Mittel die Wandlung eines Lebensbereiches in über den Alltag hinaus reichende Zusammenhänge bewirkt.

Rituale sind ein menschheitliches Phänomen. Sie ermöglichen durch den Umgang mit Grundfragen der Existenz das menschliche Miteinander. Dazu zählen Sicherheit, Ordnung ebenso wie die Sterblichkeit. Sie vermögen die Welt einfacher und handhabbarer zu machen und erleichtern Entscheidungen. Manchmal verkehren sich ihre Wirkungen aber auch ins Negative, dann setzt Ritualkritik ein.

Runen

Runen sind die ältesten Schriftzeichen der Germanen. Sie sind keine eigenständige Erfindung der Germanen, sondern gehen auf die große "phönizische" Familie von Alphabeten, die im Gebiet des Libanon und Syriens entstanden, und zu der alle heutigen europäischen Schriften sowie das Hebräische, Arabische, und die indischen Schriften zählen, zurück.
Ein wohl auf die Kimbernwanderung zurückzuführender Helm mit runenähnlichen Zeichen, der so genannte Helm B von Negau, scheint eine Verwendung der Runen vor dem Jahre 110 v. Chr. zu belegen.

Die Deutung der Zeichen als Schriftzeichen bleibt jedoch umstritten. Eine Entwicklung aus der griechischen, westgriechischen, oder etruskischen Schrift ist dennoch wegen Ähnlichkeiten in Zeichen und Laut wahrscheinlich. Die Buchstaben eines jener Alphabete wurden demnach unter Vermeidung waagerechter und krummer Linien, die zum Einritzen in Holz ungeeignet waren, umgeformt und mit bedeutsamen Namen versehen. Bemerkenswert ist, dass in alter Zeit die Kimbern mit einem ähnlich klingenden Volksstamm wahrscheinlich skytischer Herkunft gleichgesetzt wurden. Eine Entwicklung aus der lateinischen Kapitalschrift etwa um die Zeitwende, wie sie früher angenommen wurde, gilt als nicht mehr haltbar.

 

S

Samadhi

Samadhi nennt man die Verschmelzung mit dem Gegenstand der Betrachtung während der Kontemplation - Meditation. Es ist ist das letzte und höchste Ziel des aus 8 Stufen bestehenden Yoga-Weges

Satanismus

Der Begriff Satanismus (nicht zu verwechseln mit Teufelsanbetung) ist relativ neu. Er wurde nachweislich zum ersten Mal von Robert Southey explizit verwendet, welcher auf diese Weise seinen Gegner Lord Byron zu diskreditieren suchte. Unter diesem Begriff wurden und werden vielerlei geistige Strömungen zusammengefasst, welche oftmals keinen zwingenden Zusammenhang aufweisen. Als Kriterium gilt hierbei in der Regel, dass die Figur des Satans mehr oder weniger im Mittelpunkt steht. Oft wird jedoch auch nur die Bedeutung des Wortes, also "Widersacher" angewandt.

Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung kann der britische Magier Aleister Crowley weder als Satanist, noch als Vordenker des Satanismus eingestuft werden. Crowleys Maxime "Tu was du willst!" (repräsentiert durch das Wort "Thelema") korrespondiert nur bei oberflächlicher Betrachtung mit satanistischen Ideen. Tatsächlich fordert Crowley eine Einstimmung des menschlichen Individuums auf seinen "wahren Willen" - ein Konzept, welches eine stark mystische Ausrichtung hat. Ein solcher Universalismus ist mit Satanismus, welcher das individuelle Ich zum Maßstab der Dinge erhebt, nicht vereinbar. Die irreführende Verbindung von Satanismus und Thelema wurde primär durch den britischen Schriftsteller Dennis Wheatley geprägt.

Die erste Person, welche den Satanismus nachweislich als eigenständiges (d.h. achristliches) und kohärentes Religionssystem kodifiziert hat, ist Anton Szandor LaVey. Dies bedeutet nicht, dass jeder explizite Satanist mit diesem System konform geht, aber eine entsprechende Alternative ist bislang noch nicht entwickelt und verbreitet worden.

 

Satori

Satori ist Japanisch und bedeutet auf Deutsch wörtlich verstehen und meint das Erlebnis der Erleuchtung im Zen-Buddhismus.
Satori ist die plötzliche Erkenntnis vom universellen Wesen des Daseins. Es ist ein Schlüsselkonzept des Zen-Buddhismus und kann nur in der persönlichen Erfahrung verstanden werden. Satori steht im Gegensatz zum Nirvana, denn es ist kein andauernder sondern nur ein vorübergehender Zustand.

D. Suzuki beschreibt zwei Wege zum Satori: Die Versenkung in Meditation, wobei nach und nach der Geist von störenden Gedanken befreit wird, oder die Herbeiführung einer großen geistigen Krise durch die Beschäftigung mit pardoxen Lehrsätzen (Koans), aus der sich der Geist mit einem Sprung im Satori befreit.
Satori selbst wird erlebt als Auflösung oder zumindest Befreiung vom Ich, von der Zeit und von der Bindung an Geburt und Tod. Die Satori Erfahrung ist damit sowohl konkret als auch metaphysisch.

Siehe auch:
Nirvana

 

Schamane

Das Wort Shamane ist tungusisch. Schamanen sind Zauberer und Medizinmänner oder -frauen, Priester ihres Stammes. Sie arbeiten mit Trommeln, Rasseln, Ekstase und Tanz. Eine Trancereise führt den Schamanen in die Unterwelt / Nagual oder in die Oberwelt / Tonal. Schamanen bemühen sich um die Heilung von Krankheiten durch übernatürlichem Mittel wie Magie. Schamanen behaupten, mit Wesen der "spirituellen Welt" in Verbindung treten zu können.

Séance

Als Séance (frz.: Sitzung, Sitz) bezeichnet man eine Spiritistische Sitzung, oft zur Kontaktaufnahme mit Toten, Geistern oder Dämonen. Dazu ist ein sogenanntes Medium nötig, ein Mensch der in der Lage ist mit dem Jenseits Kontakt aufzunehmen.

Siehe auch:
Jenseits

Sexualmagie

Sexualmagie ist eine geistige Technik der Magie, in der die Sexualität dazu benutzt wird, ein gewünschtes Ziel zu erreichen. Dies kann sowohl einen konkreten Bezug haben, beispielsweise eine erwünschte Veränderung im Leben, oder die Ladung eines Talismanes oder einer Sigil, als auch rein geistig sein. Auch die Vereinigung mit einer geistigen oder psychischen Entität oder die Hervorrufung einer Art von Todeserlebnis durch sexuell-physische Erschöpfung zum Zwecke der geistigen Transformation und Bewusstseinserweiterung gehört zu den Praktiken.

Hier läßt sich Sexualmagie nicht von der Sexualmystik abgrenzen, die eine konkrete Ausformung und Verwirklichung kosmologischer und spiritueller Ideen ist, wobei beide Bereiche praktisch ineinander übergehen und die Techniken der Sexualmagie auch zu rein mystischen Zwecken genutzt werden können.

 

Shiatsu

Shiatsu ist eine Kombination von Heilmethoden und Philosophien, die auf jahrtausende alter östlicher Philosophie basiert. Die von Ohashi nach jahrelanger Erfahrung aus Praxis, Unterricht und Beobachtung der menschlichen Natur entwickelte Methode ist eine Kombination aus Berührungstechniken, Körperübungen, Meditation und östlicher Heilphilosophie. Shiatsubehandlungen sind ganzheitliche Erfahrungen für Körper, Geist und Seele.

Ohashiatsu ist eine Form der Körperarbeit, in der die Freude an der Berührung zusammen mit einem tiefgehenden Erlebnis der Harmonisierung von Energie erfahrbar wird. In der Kombination von Berührung und sanften Dehnungen werden die Bewegungen fließend. Daraus entsteht eine Art meditativer Tanz zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte und zur Förderung des Wohlbefindens von Körper, Geist und Seele, bei dem die Energie, das Ki, in beiden Partnern bewegt und harmonisiert wird.
Shiatsu kann Erkenntnisse und Einsichten zum täglichen Leben vermitteln.

Spiritismus

Spiritismus ist der Glaube an Geister. Meist ist der Kontakt zu den Verstorbenen gemeint, manchmal aber auch der Kontakt zu anderen Geistwesen. Der Kontakt wird oft mit einem Glas, das auf einem mit Buchstaben versehenen Brett gerückt/geschoben wird, hergestellt! Oft schiebt aber nur das Unterbewusstsein von einer oder mehreren Personen.

Sufismus

Etymologisch ist unklar, ob Sufismus von arabisch suf - "Schurwolle", das auf die wollenen Gewänder der Sufis hinweist, oder von safa - "rein" stammt. Eine andere Erklärung bietet auch der Begriff ahl as-suffa, was "Leute der Veranda" bedeutet. Dies bezieht sich auf die Gruppe von Personen, die sich zu Lebzeiten Muhammads um den Propheten scharten und wahrscheinlich in Armut lebten. Es wird außerdem behauptet, dass das Wort Sufismus auf die Leute der ersten (Gebets-)Reihe (saff-i awwal) hindeuten kann.

Die ersten Sufis waren einzelne Asketen. Erst ab dem 12. Jahrhundert entwickelten sich die Ordensgemeinschaften (Tariqas), die teilweise noch heute existieren. Die Konvente der Orden nennt man Khanqah, Dergah (persisch Türschwelle, Palast; osmanisch auch Derwischkonvent), Tekke oder Zawiya.

T

Theosophie

Theosophie kommt aus dem griechischen und bedeutet: Gottesweisheit.
Theosophie ist eine Sammelbezeichnung für alle geistigen Bestrebungen, zur Erkenntnis des Göttlichen, Absoluten und Übersinnlichen zu kommen. Im Gegensatz zu den auf das logische Denken gegründeten Methoden der Philosophie oder der Theologie bedient sich die Theosophie der übernatürlichen Erkenntisfähigkeit. Dazu gehören Erleuchtung, Offenbarungen, die innere Schauung und alle Formen von Bewußtseinserweiterung, die durch Meditation, Askese, Yoga etc. erreicht werden können. Die Theosophen berufen sich häufig auf uralte Überlieferungen und Lehren, die ihnen von geheimen Meistern offenbart wurden.

Die neuzeitliche Theosophie erreichte ihren Höhepunkt mit der Gründung der "Theosophischen Gesellschaft" durch Helena Petrowna Blavatsky und Henry Steel Olcott. Kennzeichnend für diese Form der Theosophie war die enge Verbindung mit den östlichen Weisheitslehren Hinduismus und Buddhismus. Zentraler Gedanke der Theosophie ist die Lehre von der Reinkarnation.

Siehe auch:
Blavatsky Helena Petrowna
Theosophische Gesellschaften (TG)

 

Theosophische Gesellschaften (TG)

Theosophische Gesellschaft war der Name einer Reihe von okkulten, teils auch esoter. Organisationen die aus der am 17.11.1875 in New York von Helena Petrowna Blavatsky und Henry Steel Olcott erstmals gegründeten hervorgingen. Eigentlich war die Gründung der Organisation schon einige Wochen vorher unter dem Namen (engl.) "Miracle Club" (= Wunderklub) erfolgt; am 17.11.1875 wurde die Gruppe dann in "Theosophical Scociety" umbenannt und das Programm, dessen Zielsetzung zunächst das wissenschaftl. Studium der psychischen (hier; spiritistischen) Phänomene, formuliert.

Erst danach wurden 3 Hauptzwecke herausgestellt:

  1. Bruderschaft der Menschen ohne Unterschied der Rasse, Religion oder sozialen Stellung
  2. ernsthaftes Studium der alten Weltreligionen zum Zwecke des Vergleichs und der Ableitung einer universellen Ethik
  3. Studium und Entwicklung der latenten göttl. Kräfte im Menschen

Siehe auch:
Theosophie
Blavatsky Helena Petrowna

Trance

Die Trance ist ein Zustand zwischen wachem Bewusstsein und Bewusstlosigkeit. In diesem veränderten Bewusstseinszustand ist es möglich, Suggestionen anzunehmen und auszuführen, mit der Seele auf Reisen zu gehen oder sich an vergangene Inkarnationen der Seele oder an verdrängte oder vergessene Situationen in diesem Leben zu erinnern. Der Trancezustand kann unterschiedlich tief sein, von einer leichten Bewusstseinseintrübung bis zum Zustand der Somnambulenz (= des totalen Bewusstseinsverlustes). Mit Trancereisen meint man häufig geführte Meditationen.

U

Unterwelt

Die Unterwelt ist eine Bezeichnung für einen im Weltbild unten gelegenen Teil der Welt. Mythologien aller Kulturen besitzen diesen gemeinsamen Teil, der außerhalb der Welt der Sterblichen liegt. Hier werden die Seelen der Toten vermutet, weshalb auch häufig vom Reich der Toten gesprochen wird. Je nach Kultur besitzt die Unterwelt verschiedene Aspekte, meist gibt es jedoch einen Herrscher aus einem Göttergeschlecht, der ihr vorsteht.

V

Veda

Mit Veda ("Wissen") werden im Hinduismus die Heiligen Schriften bezeichnet. Im weiteren Sinne gehören dazu sowohl die Texte der Shruti (von Rishis "Gehörte" Texte, also Offenbarung) als auch der Smriti ("Erinnertes", der weltlichen Tradition zugehörige Texte). Unter Veda im engeren Sinne versteht man lediglich die vier Samhitas ("Sammlungen"), die den Kern der Shruti bilden:

  • der Rig Veda Samhita,
  • der Sama Veda Samhita,
  • der Yajur Veda Samhita und
  • der Atharva Veda Samhita


Die Veden sind in einer frühen Form des Sanskrit, dem nach dem Veda benannten Vedischen geschrieben. Sie enthalten vor allem Texte, die von den Priestern der Vedischen Religion beim Opferzeremoniell gesprochen oder gesungen wurden.

Visnu

Visnu bedeutet wörtlich: Der Alldurchdringende. Der die Welt erhaltende und tragende und beschirmende Aspekt Gottes. Man unterscheidet drei Aspekte Visnus, der, nach Anschauung der Veden, selbst wieder von Krishna ausgeht:

  1. Maha-Visnu, das heisst, der grosse Visnu. Er weilt im "Ozean aller Ursachen". Zur Zeit der Schöpfung entströmen seinem gigantischen transzendentalen Körper Myriaden von Universen, die, erregt durch die Kraft Seines Blicks, mit unzähligen Atmas befruchtet werden. Das ist das Anheben der Schöpfung. Die Aussendung der Kraft Seines Blickes bedeutet das Aussenden der Atmas, der ewigen Seelen, in das Reich der Maya. Wenn die Schöpfung wieder aufgelöst wird, gehen all die Universen in unmanifestierter Form wieder in Seinen Körper ein. All die Atmas, die bis zu diesem Zeitpunkt noch immer in der Welt der Maya verstrickt sind, gehen ebenfalls in Seinen Körper ein, um dort in einem tiefschlafähnlichen Zustand zu ruhen, bis die Zeit zur nächsten Schöpfung naht.
  2. Ein vollständiger Teil (Erweiterung) von Maha-Visnu, Garbhodakasayi-Visnu, steigt, ohne dass Seine Fülle gemindert wird, in das Reich der Maya hinab, in jedes einzelne von zahllosen Universen. Aus Seinem Nabel wächst, der Überlieferung zufolge, ein mystischer Lotos hervor, in welchem Brahma, der Schöpfer und Ordner aller Planeten und Wesen im Universum, zum Leben erwacht.
  3. Ein weiterer vollständiger Teil Maha-Visnus wird als der im "Milchmeer" weilende Visnu, Ksirodakasayi-Visnu, bezeichnet. Dieser Visnu stützt und trägt das Universum. Er wohnt in jedem Herzen als der Zeuge des leisesten Gedankens und Er weilt in jedem Atom. Er ist auch als Paramatma bekannt.
    "Visnu hat drei Formen, die man Purusas nennt. Der erste, Maha-Visnu, ist der Schöpfer der gesamten materiellen Energie (mahat-tattva); der zweite ist Garbhodakasayi-Visnu, der in jedem Universum weilt, und der dritte ist Ksirodakasayi-Visnu, der im Herzen eines jeden Lebewesens weilt. Wer diese drei kennt, wird aus den Klauen Mayas befreit." (Satvata Tantra)
Voodoo

Voodoo ist eine Religion, die hauptsächlich in Afrika und Teilen Amerikas beheimatet ist. Die Religion ist vor allem durch Opferdarbringungen und Praktizierung der umstrittenen schwarzen Magie bekannt.

W

Walpurgis

Walpurgis ist eine Ableitung von Walpurga, einer Heiligen, der der 30. April als Tag gewidmet war. Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai heißt Walpurgisnacht und galt früher als Nacht der Hexen. Walpurgis war ein wichtiger Termin für das Abliefern von Abgaben der Bauern an die Feudalherren.

Weisse Magie

Weisse Magie (Theurgie) bezeichnet den Versuch, mit Hilfe von Magie Positives zu erreichen, in Bezug auf die Vervollkomnung der eigenen Person oder in Bezug auf Hilfe für andere. Die weisse Magie ist mit einem Bezug zum Konstruktiven ausgestattet und besitzt oft einen religiösen Hintergrund, da auch Praktiken gemeint sein können, Gott zum Handeln zu nötigen oder zu überreden. Bei vielen Menschen, die sich mit Magie beschäftigen, gibt es die Unterteilung in schwarze oder weisse Magie nicht.

Wicca

Wicca ist eine heidnische Religion oder Hexenreligion, gegründet von Gerald Brousseau Gardner, der seinerseits behauptete, er sei in diesen schon bestehenden Hexencoven, dem New Forest Coven, initiiert worden. Doreen Valiente wurde zu einer führenden Person, die sehr viele der heute als "traditionell" bekannten Texte wie z.B. die "Charge" schrieb. Später trennte sie sich wegen Unstimmigkeiten von Gardner, und Patricia Crowther trat ihre Nachfolge an. Der Alexandrian Strang wurde von Alex Sanders und Maxine gegründet, wobei unsicher ist, von wem sie initiiert wurden und ob überhaupt. Alexandrians galten ursprünglich als "Rebellen" und wurden von den Gardnerians nicht anerkannt, gehören aber mittlerweile zum traditionellen Strang.

Nach Amerika wurde Wicca durch Raymond und Rosemary Buckland gebracht, dort wurde Wicca besonders durch Miriam Simos, auch bekannt als Starhawk, mit indianischen und feministischen Elementen angereichert. Inzwischen gibt es nicht nur die traditionellen Wiccas, sondern auch "Solitaries" oder Freifliegende. Unter freifliegendem Wicca werden Wiccas, die keiner traditionellen Wiccalinie angehören, oder Wiccas, die keinem Coven angehören, verstanden. Es ist möglich, freifliegender Wicca mit Covenanschluss zu sein. Nicht alle, aber viele Wiccas akzeptieren jetzt die Selbstinitiation (Seax-Wicca ist eine Tradition, die nur auf Selbstinitiation basiert), so haben sich auch Doreen Valiente und Janet und Stewart Farrar, die zu den "Gründereltern" gezählt werden, für die Legitimität der Selbstinitiation ausgesprochen. Wicca ist in den USA öffentlich rechtlich anerkannte Religion.

X

Xenoglossie

Xenoglossie bedeutet im Trancezustand in einer fremden Sprache zu sprechen.

 

Y

Yang

Yang ist das männliche aktive Prinzip - die Bewegung und Schwingung.

Ying

Ying ist das weibliche passive empfangende Prinzip Ruhe/Entspannung.

Yoga

In Europa ist mit Yoga meist Körperübungen gemeint. Zum Beispiel "Die fünf Tibeter", aber auch "Hatha-Yoga" oder "Tantra-Yoga" sind häufige Begriffe. Das ursprüngliche Ziel des Yogaausübenden war die Vervollkommnung, Einswerdung mit Gott.

Z

Zen

Der Zen-Buddhismus ist eine sektenartige Richtung des Buddhismus in China und Japan, die eine strenge Lebensführung und mystische Versenkung lehrt.

Anzeige