Weihrauch

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Weihrauch

Weihrauch - Die Bedeutung und Sprache der Blumen

Die Pflanze für das Parfüm der Christen

Zu den bekanntesten Gaben, die die Drei Könige dem Christkind mitbrachten, zählten Myrrhe und Weihrauch


Eigenschaften vom Weihrauch

Aus dem Weihrauchbaum wird das berühmte Olibanum gewonnen. Harz, das schon seit Jahrhunderten zu religiösen Ritualen eingesetzt wird. Rund um das Horn von Afrika, in Indien und in Arabien wachsen die Weihrauchbäume am liebsten in den dortigen Trockenregionen. Aufgrund ihrer bescheidenen Ansprüche können sie auch gut zwischen Felsen und Klippen bis in einer Höhe von 1.200 Metern gedeihen. Zwischen 1,5 bis 8 Metern können diese Bäume hoch werden und in der Erntezeit bis zu 10 Kilogramm Harz abgeben.

Bedeutung und Symbolik vom Weihrauch

"Schweiß der Götter" nannten die Ägypter die Harzperlen des Weihrauchs. Das Harz wurde bei allen rituellen Zeremonien verbrannt - aber auch dringend bei der Mumifizierung und bei Tieropfern. Der aromatische Geruch und die desinfizierende Wirkung des Rauches vertrieb Insekten und die vielen Fliegen. Oft wurde den Herrschern bei ihrem Marsch oder Ritt in die Stadt eine Dienerschaft mit brennendem Weihrauch vorangeschickt. Zum einen sollte es eine Huldigung darstellen, zum anderen sollte es die unangenehmen Gerüche der Abwässer und Abfälle verbergen.

Viele private Haushalte räucherten auch schon in der Antike ihre Behausungen mit Weihrauch aus. Es sollte die Macht des Todes und der Krankheiten fernhalten. Die Äbtissin Hildegard von Bingen entdeckte ebenfalls die vielen positiven Wirkungen des Weihrauchs und entwickelte sogar Tabletten, die das Gehirn beleben sollten. Dem Weihrauch wird sowohl eine beruhigende als auch anregende Wirkung zugesprochen. Bis in die heutige Zeit ist der Weihrauch ein wichtiges Material in der rituellen Verwendung.

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