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Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben. |
Der erste geschichtlich verbürgte Alchemist war ein Chinese namens Ko Hung, der entsprechend der chinesischen Gepflogenheiten die Ehrenbezeichnung Che K'iuan und den Spitznamen Pao P'ou-tseu erhielt. Er war ein renommierter taoistischer Denker, Mitte des 3. Jhs. n. Chris. geboren ca. 283, der um 343 n. chr. starb. Wenn er - wie immer in China - sowohl real als auch legendär war, in der Geschichte exakt datiert werden kann, dann schlicht deshalb, weil er eine Abhandlung über Magie und Alchemie verfaßte, die überliefert wurde. Sie heißt Pao P'ou-tseu - diesem Werk verdankt er seinen Spitznamen.
Trotz bescheidener Herkunft gelang ihm der Aufstieg in der politischen Hierarchie seiner Zeit, was damals recht selten vorkam. Er wurde Beamter in einer Provinz, wo die Alchemie sich eines erheblichen Ansehens erfreute und er sich voll und ganz seiner Arbeit wiedmen konnte, bei der er sich vom Studium taoistischer Texte inspirieren ließ.
Ko Hung wollte Blei nicht in Gold verwandeln, sondern eine magische Substanz schaffen, die diejenigen, die sie aßen, unsterblich machen würde.
"Diejenigen, die dieses Pulver der Unsterblichkeit hinunterschlucken", schrieb
er, "... werden erleben, wie ihre grauen Haare wieder schwarz werden und ihre fehlenden Zähne nachwachsen. Die Kraft, die sie verloren haben, wird wiederkehren. Wer dieses Elixier einnimmt, wird nicht alt, und alte Menschen werden wieder jung und ewig leben"
(Ko Hung, Pao P'ou-tseu, von Joseph Needham vom Chinesischen ins Englische übersetzt, in: Science and Civilisation in China, Cambridge University Press, 1965)
Siehe auch:
Artikel über Alchemie