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Vielleicht muss man die Liebe richtig gefühlt haben, um die Freundschaft richtig zu erkennen. |
Diese schöne tropische Pflanze mit den herrlichen roten Blüten wurde nach Michel Bégon, einem angesehenen Gouverneur von Santo Domingo benannt. Sie wurde von seinem Freund Pr. Plumier, einem Priester und Botaniker, in der 2. Hälfte des 17. Jhs. entdeckt.
Als Freundschaftsblume gilt die Begonie, seitdem der Franziskanerpater Charles Plumier, der sie im heutigen Haiti entdeckte, sie nach seinem Freund benannte und ihr diese Rolle zuweis. Sie steht für brüderliche Gefühle, für Eintracht, Verständigung und Solidarität. Man darf jedoch davon ausgehen, daß sie auf Haiti für intensivere, übermäßige oder extreme Gefühle und Emotionen stand. Kurz, nachdem sie in Europa Einzug hielt, fingen deshalb die Franzosen an, die Begonie in Redewendungen zu erwähnen, z.B. wenn jemand übertreibt oder um jemanden zu beschreiben, dem schwindlig wird ("er fällt gleich in die Begonien").
Siehe auch:
Mystik » Die Sprache der Blumen