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Amaryllis

Amaryllis

Die Blume der Anmut

Eigenschaften

Diese schöne, stattliche Blume aus Südafrika mit ihren prächtigen, roten Blütenblättern und leichten weißen Schattierungen trägt den Namen eines Hirten, den der römische Dichter Virgil (7019 v. Chr.) in seiner Bucolica besingt. In Wirklichkeit geht Amaryllis auf den griechischen Dichter Theokritus (ca. 315 - ca. 250 v. Chr.) zurück, in dessen Idyllen der Hirte Amaryllis zum ersten Mal genannt wird. Sein griechischer Name bedeutet "der Leuchtende".

Beschreibung

Manchmal wird die Amaryllis auch die Jakobslilie genannt. Zum einen erinnert die Blüte in ihrem Aussehen an eine Lilie, zum anderen war es früher üblich, die Blumen am 25. Juli, dem Namenstag der Hl. Jakob, zu pflücken. Dessen Knochen werden seit dem 8. Jh. in der Basilika im spanischen Santiago de Compostela aufbewahrt. Dorthin pilgern seit über einem Jahrtausend Christen aus ganz Europa.
Sie versinnbildlicht Anmut, subtilen Charme, die Kunst, zu gefallen, Edelmut, Höflichkeit und Koketterie. Wer eine Amaryllis verschenkt, zollt Respekt und zeigt sein Interesse an der Frau, gratuliert ihr zu ihrer Anmut und ihrem Charme und versucht, ihr zu schmeicheln. Oder er beweist dadurch schlicht seine Lebensart.

Siehe auch:
Mystik » Die Sprache der Blumen



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