- Mein Konto
- Online Abo-Shop
- Demo-Abo
- Kartenlegen
-
Kartendecks
- Lenormandkarten
- Kipperkarten
- Zigeunerkarten
- Leidingkarten
- Esoterik
- Lexikon
- Information
Als mystische, erotische, göttliche Blüten der Liebe stehen der Lotos und die Rose für den Geist und das Herz - die wichtigsten Besitztümer des Menschen.
Die Ägypter liebten die Blumen, Pflanzen und Bäume. Im alten Ägypten war man von Blüten umgeben, die man häufig verschenkte - natürlich auch an die Toten. als wichtig galten Kornblume, Klatschmohn, Chrysantheme, Iris, Jasmin, Malve, Mandragora, Rittersporn und Wasserlilie, aber den Ehrenplatz nahm die blaue oder weiße Lotosblüte ein, die man für die schönste der weißen Blüten und eine Blüte hielt. Einer ägyptischen Legende zufolge wurde die Urschlange Nekheb-Kaou inmitten der Lotosblüte geboren. Sie, die ewige Schlange, war die Quelle von allem Ka, aller Lebensenergien der Erde, und lebte natürlich im Nun, dem Ozean, dem alles Leben entsprang.
Einer anderen ägyptischen Legende zufolge verdankte es die Sonne dem Lotos, daß sie frühmorgens wieder aufgehen und sich auf ihren Weg begeben durfte. Wer eine Lotosblüte pflückte, ohne dazu berechtigt zu sein, riskierte entsetzliche Strafen. Die heilige Blüte, die jeden Morgen ihre Blätter entfaltete und der Sonne neues Leben schenkte, wurde mit dem weiblichen Geschlechtsteil verglichen. Sie war dadurch mit dem ewigen Zyklus der Geburt und der Wiedergeburt verbunden.
Heute kennt man sie unter dem botanischen Namen Nelumbo als Wasserpflanze mit langen Blättern, deren Blüten, die eher rosa als weiß oder blau sind, ein süßliches Anisaroma verströmen. Die Blüte enthält einen großen Knoten, der wächst und sich verhärtet und eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Ei aufweist.
Diese Blüte galt nicht nur in Ägypten, sondern auch in Indien und China als heilig. Bei den Chinesen wird die Lotosblüte - der goldene Lotos - unmittelbar mit der weiblichen Scheide und mit der vollkommensten Weisheit, der Beständigkeit, dem Reichtum, dem Eheglück und dem ewigen Leben verknüpft. In Indien ist Padma, das Wort für Lotos auf Sanskrit, das Symbol, das verwendet wird, um die Chakras abzubilden. Padma bedeutet zugleich vollkommene Schönheit und Göttlichkeit. Brahma, der Schöpfer und Gott der Hindus, und Vischnu, seine irdische Gestalt und der Sonnengot (der Aktive - so lautet die buchstäbliche Übersetzung seines Namens), werden in der indischen Ikonographie häufig auf einer Lotosblüte sitzend abgebildet. Die Lotosblüte dient auch als Thron Buddhas. Das Padmasutra - buchstäblich: Der Weg des Lotos - gilt als Nachschlagewerk des Buddhismus. Und schließlich hieß der Begründer des tibetischen Buddhismus, der im 8. Jh. n. Chr. lebte, Padmasambhava oder "Der aus der Lotosblüte Geborene".

Padamasana oder der Lotossitz -
Eine der bekanntesten Stellungen des Hatha-Yoga. Man muß sich hinsetzen und den rechten Fuß auf den linken
Oberschenkel legen, den linken Fuß auf den rechten Oberschenkel. Dann kreuzt man die Arme hinterm Rücken und
hält den linken großen Zeh mit der linken und den rechten großen Zeh mit der rechten Hand fest. Kinn einziehen
und auf die Brust drücken, Nasenspitze mit den Augen fixieren. Dadurch atmet man mit dem Bauch durch die Nase
ein und Luft aus Bauch und Lungen durch den Mund aus.